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bibliorama - das bibelmuseum stuttgart

Wir freuen uns, mit der Eröffnung zum Kirchentag 2015 in Stuttgart die Worte der Bibel in eine erlebbare Umgebung zu übersetzen.
Axel Dorner von dk Architekten in Stuttgart ist unser Architektur-Partner, und eine "Denkgruppe" mit der Religionswissenschaftlerin Susanne Claußen stellt das inhaltliche Fundament bereit. Tendenz: Es geht nicht um eine "vermeintliche ewige Wahrheit" sondern um das Museum "als Labor der gesellschaftlichen Zukunft".

Kuratorin Dr. Susanne Claussen zur Ausstellung

zur Pressemitteilung

Creation and Experience

Liaoning Science and Technology Museum, Liaoning/China, 2012

“Creation and Experience” – vom Feuer und den Wurzeln der Zivilisation zu den technischen und gesellschaftlichen Herausforderungen von heute reicht der Bogen, den diese Ausstellung mit 136 interaktiven Exponaten spannt.

Im Auftrag von und gemeinsam mit Hüttinger in Schwaig entwickelten wir für das Liaoning Science and Technology Museum in der Stadt Shenyang das Konzept für eine Ausstellung, die bis Sommer 2014 realisiert wird. Die chinesischen Auftraggeber setzen einen starken Akzent auf nachhaltige Technologien zur Energieerzeugung und auf Umwelttechnik (Haus der Zukunft).

Dimension: ca. 4 000 m²
Visuals: Jörg Hoffmann, Holger Sturm, Jens Bendig

Light Zone

Centrum Nauki Kopernik, Warschau/Polen, 2010

In der Light Zone begegnen Besucher den elektromagnetischen Wellen in all ihren Formen - im Rahmen einer Detektivgeschichte! Der Raum ist extrem langgestreckt und in Dunkelheit getaucht. Er ist als begehbarer Comic-Noir-Roman gestaltet, mit bedruckten Wänden aus Stoff und Vintage-Möbeln als Unterbauten für Exponate. Das Böse (in Gestalt des Ex-Wissenschaftlers Arseniusz Cron) wird vom Guten (Detektiv Viktor Foton) gejagt. Das Ausstellungs-Skript stammt von Lukasz Badowski – einem theoretischen Physiker (!).
Der Auftrag ging im Frühjahr 2008 an die Firma Hüttinger, für die wir die künstlerische Leitung übernahmen. Seit November 2010 ist Light Zone, eine von sechs Galerien des Centrum Nauki Kopernik, geöffnet. Direktor Robert Firmhofer und sein Team haben in den ersten sechs Monaten schon 400.000 Besucher gezählt!

Gesamtbudget: 600 TEUR
Fläche: 360 m²

Roots of Civilization

Centrum Nauki Kopernik, Warschau/Polen, 2010

Lässt sich die Geschichte der Zivilisation ausschliesslich mit interaktiven Exponaten erzählen? Im Auftrag der Firma Hüttinger in Schwaig als “Design & Build Contractor” zeichneten wir für die Szenographie und teilweise Inhaltsentwicklung von Roots of Civilization verantwortlich. Die Zusammenarbeit mit Robert Firmhofer, Direktor des neuen Wissenschaftsmuseums Centrum Nauki Kopernik und seinem Team begann im Herbst 2007. In drei Jahren intensiver Kooperation mit Wissenschaftlern, Künstlern und Technikern entstand ein breites kulturhistorisches Panorama mit über siebzig teils neu entwickelten Exponaten. Das CNK eröffnete im November 2010 und zählte im ersten halben Jahr schon 400.000 Besucher!

Gesamtbudget: 1,6 Mio EUR
Fläche: 900 m²

Slowenisches Naturkundemuseum

Ausstellungskonzept
Slowenisches Museum für Naturkunde, Ljubljana/Slowenien, 2010
Wettbewerbsbeitrag, zweiter Preis (ein erster Preis wurde nicht vergeben)

Das Slowenische Museum für Naturkunde rief im Juli 2010 einen offenen Wettbewerb aus, in dem ein Ausstellungskonzept für den geplanten Neubau in der Nähe des botanischen Gartens gesucht wurde. Im Fokus: Unkonventionelle und effiziente Lösungen, mit klassischer und kontemporärer Ausstellungstechnik.
Für (und mit) Hüttinger entwickelten wir Vorschläge, die neben einprägsamen Szenarien für die verschiedenen Sammlungsbereiche (mit traditionellen statischen und interaktiven Exponaten) unter dem Begriff "Expertenzone" einen neuen Typus von musealer Interaktion beschreiben: Besucher und Wissenschaftler kommen in direkten Kontakt miteinander. Begehbare Magazine voller Specimen und offene Labore mit Analysetechnik bieten die stimulierende Kulisse dafür.
Das Museum öffnet sich auch in seinen bisher verborgenen Funktionen für den Besucher.

Neandertaler Jagdszene

Historisches Museum Domherrenhaus, Verden/Aller, 2009

Im Historischen Museum Verden liegt eine der ältesten hölzernen Jagdwaffen der Menschheit. Unsere mediale Inszenierung der prähistorischen Jagdszene umfasst eine illusionistische Wandbemalung, ein räumliches Klangszenario und die Sprechfigur eines Neandertalers (Talking head, mit Rückprojektion integriert im Körper). Gesicht und Gesichtsmimik wurden virtuell erzeugt, für die Neandertaler Sprache entwickelten wir nach Rücksprache mit Experten eine eigene Syntax.

Programmierung: Humatic GmbH, Berlin

Gesamtbudget: 36 TEUR
Fläche: ca 25 m²

Preis "Wissenschaft interaktiv" 2012

"Was ist der Unterschied zwischen embryonalen, adulten und induziert pluripotenten Stammzellen?"
Wettbewerbsentwurf mit dem Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie in Leipzig beim Preis "Wissenschaft interaktiv" 2012

500 Jahre Johannes Calvin

Hugenottenkirche Erlangen, 2009

Zwanzig vom Sturm der Reformation gebauschte Segel, mit kurzen Zitaten des Reformators Johannes Calvin beschriftet. In ihren Überschriften verweisen die Textpassagen auf Kapitel in einem ausliegenden illustrierten Lesebuch.

Die Präsentation öffnet plakativ Türen in ein mächtiges Lebenswerk und adaptiert Calvins Stil: Dringlichkeit des Anliegens, Kürze der Formulierung, Schnörkellosigkeit der Erscheinung, Bilderlosigkeit, dafür Einsatz von Metaphern.

Ein Low-tech-high-impact Projekt, nicht zuletzt dank der intensiven Zusammenarbeit im Calvin-Kreis um den "Hausherren" Johannes Mann.

Geschätzte Kosten: unter 2.000 EUR

E.T. Extraterrestres Toulouse 2009

Cité de l'espace, Toulouse, Wettbewerb/Ausschreibung, Oktober 2009

Die Cité de l'espace im Südwesten Frankreichs kann den Spagat zwischen seriöser Wissenschaft und guter Unterhaltung. Zusammen mit den Freunden von Hüttinger und der Grafikerin Katrin Geiss stellen wir uns vor, wie es wohl war, als die Ausserirdischen in Toulouse gelandet sind…(Illustrationen: Britta Speer / Jochen Hunger; Jörg Walther / Hüttinger

… die drei Episoden "Leben auf der Erde", "Leben woanders" und "Begegnung mit Aliens" hatten uns zu einer kräftigen comic-haften Bildsprache inspiriert - am Ende setzte sich dann, mit einer sehr ähnlichen Idee, unser französischer Kollege Olivier Ferracci durch…

Nature Unleashed: Famous Storms

Field Museum of Natural History, Chicago, 2008

Das Field Museum zeigt bis zum Januar 2009 eine Ausstellung zum Thema “Entfesselte Natur”. Es geht um Naturkatastrophen und ihre Auswirkungen auf den Menschen, aber auch um die Rolle des Menschen in diesem Zusammenhang.

Das Exponat “Famous storms” ist eine Touch-screen Anwendung, die den Besuchern die ganz unterschiedlichen Gründe für katastrophale Sturmfolgen in den letzten hundert Jahren verdeutlicht.

Programmierung: roccas Multimediadienstleistungen GmbH, Nürnberg

Auftragsvolumen: 15 TEUR

Séismes et volcans

Palais de la Découverte, Paris, 2007

Eine interaktive wissenschaftliche Themenausstellung über Vulkane, Erdbeben und die Dynamik im Inneren der Erde.

Auftragnehmer: Hüttinger GmbH in Schwaig, als Design & Build Projekt.

Die Inhalte und Exponatideen kommen aus dem wissenschaftlichen Team des Palais de la Découverte und werden in einem begleitenden "Gestaltungsdialog" zu interaktiven Exponaten innerhalb einer emotionalen und bildreichen Szenographie weiterentwickelt.

Künstlerische Beiträge zur Szenographie entstehen direkt in Paris. Die Ausstellung ist modular konzipiert, sie reist in Frankreich (Bar Le Duc, La Réunion) und wird teilweise in die permanenten Sammlungen des Museums übernommen werden.

Gesamtbudget: 310 TEUR
Fläche: 250 m²

Collapse

Natural History Museum of Los Angeles County, 2005

Der kalifornische Biologe Jared Diamond stellt in seinem Bestseller die These auf, dass es nur fünf Faktoren gibt, denen Zivilisationen ihr Überleben oder aber, wie im Falle der Maya und Anasazi-Indianer, ihr Verschwinden im Dunkel der Geschichte, verdanken. Das Natural History Museum of Los Angeles County beauftragte François Confino und Jochen Hunger, Diamonds Geschichte für ein Budget von 1,5 Mio USD in eine Ausstellung zu übersetzen. "Collapse?" wird im April 2005 eröffnet. Die Ausstellung auf 700 m² wurde von vornherein konsequent transportfreundlich konzipiert und kann ab 2006 auch in Europa Jared Diamonds auf die globalisierte Welt gemünzte Thesen interaktiv vermitteln.